Systemische Familienaufstellungen
Eine systemische (Familien-) Aufstellung ist eine therapeutische Methode, die darauf abzielt, die Beziehungen und Dynamiken innerhalb einer Familie oder eines sozialen Systems sichtbar zu machen.
Dabei wird ein räumliches Modell erstellt, in dem der Klient Stellvertreter – sei es durch Figuren oder Bodenanker – für Familienmitglieder oder andere relevante Personen auswählt und sie entsprechend seinem inneren Bild positioniert.
Durch diese Anordnung können die aufgestellten Figuren im Gesamtbild neue Überraschungen und Erkenntnisse hervorrufen.
Unbewusste Verhaltensmuster werden sichtbar, und jahrelange Dynamiken beginnen plötzlich Sinn zu machen.
Der Perspektivwechsel ermöglicht es dem Klienten, eine neue Wahrnehmung anzunehmen und die Situation anders zu bewerten. Dies führt zu neuen Handlungsalternativen, die zuvor unvorstellbar schienen.
Darüber hinaus können auch abstrakte Themen, wie Blockaden, Ängste oder weitere innere Gefühle aufgestellt und analysiert werden. Diese Methode eröffnet somit einen tiefen Einblick in die eigene innere Welt und fördert die persönliche Entwicklung.
Viele Klienten berichten von einer emotionalen Berührung während der Aufstellung und empfinden danach ein befreiendes Gefühl.

